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Mit dem Aufschwung der Reichsstadt und dem Aufblühen des Handels verbreitet sich über die Nürnberger Kaufleute die Sebaldusfrömmigkeit. Sebald wird zum unumstrittenen Stadtpatron, obwohl er anscheinend ein vergleichsweise unspektakuläres Leben geführt hat. Sebaldus blieb als Stadtheiliger Nürnbergs immer ein Lokalheiliger. Die Patrizier wählten den Einsiedler und Pilger als Galionsfigur und bekundeten so demonstrativ ihre Unabhängigkeit von den umliegenden Bischofsstädten Bamberg, Eichstätt, Regensburg und Würzburg. Daneben fungierte Sebaldus im Ringen mit den Nürnberger Burggrafen als Verbündeter. Mit ihrem Heiligen schufen sie ein eigenes Markenzeichen für Nürnberg, das sie als Repräsentanten der freien Reichsstadt auf ihren Handelswegen verbreiteten. Zuhause bauten, erweiterten und statteten sie ihre Pfarrkirche mit zahlreichen Stiftungen aus als Ausdruck ihrer Frömmigkeit und ihres reichsstädtischen Selbstbewusstseins.

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